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Zahntechniker-Azubis kämpfen um Klimaschutz & Gold

Zahntechniker-Azubis kämpfen um Klimaschutz und Gold

(28. April 2017) - 16 Landessieger des Energiesparmeister-Schulwettbewerbs stehen fest.

Die Berufsbildende Schule „Dr. Otto Schlein" aus Magdeburg hat das beste Klimaschutzprojekt in Sachsen-Anhalt. Das hat die Expertenjury des vom Bundesumweltministerium geförderten Energiesparmeister-Wettbewerbs für Schulen entschieden. Der Wettbewerb zeichnet jedes Jahr schulisches Engagement für den Klimaschutz aus. Das beste Projekt aus jedem Bundesland wird mit 2.500 Euro Preisgeld, einer Patenschaft mit einem Unternehmen aus der Region sowie der Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg belohnt. Die Berufsschüler aus Magdeburg setzten sich mit der mangelnden Energieeffizienz im Zahntechniklabor auseinander und überzeugten die Jury mit der kreativen Aufarbeitung ihrer Handlungsempfehlungen. Die Patenschaft für die Schule übernimmt die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH.

Die Schüler der Berufsbildenden Schule „Dr. Otto Schlein" untersuchten die Arbeitsbereiche ihrer Zahntechniker-Ausbildung auf Nachhaltigkeit. Ihr Ergebnis: Sowohl im Labor als auch in den Betrieben werden unnötig Energie und Materialien verschwendet. In einem professionell erstellten Film zeigen sie, wie Strom, Gas, Wasser und Material im zahntechnischen Labor eingespart werden können. In dem Video stellen sie gängige Arbeitsbereiche ihres Berufsfelds dar und geben einfache Tipps für klimafreundliches Arbeiten. Die Hoffnung: Ihre Anregungen sollen langfristige Verhaltensänderungen bei ihren Mitschülern auslösen und zu mehr Energieeffizienz in den Betrieben beitragen.

„Als Energieagentur mit dem Ziel, energieeffizientes Verhalten in Sachsen-Anhalt voranzubringen, unterstützen wir das Projekt der angehenden Zahntechniker von ganzem Herzen", sagt Marko Mühlstein, Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, die eine Patenschaft für die Schüler übernommen hat. „Die Berufsschüler entdecken den Energie- und Ressourcenhintergrund ihrer Praxisbetriebe und sensibilisieren ihr Umfeld. Sie arbeiten somit an einer nachhaltigeren Ausrichtung eines ganzen Berufszweiges. Ein Vorzeigeprojekt!", so Mühlstein.

 

 

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